Das Allerneueste


Die Stiftung Piratentest® hat für euch die letzten Neuerungen auf den Märkten der sieben Weltmeere genauer unter die Lupe genommen.

Weg da mit dem Einheitstand - neue Farben braucht das Land. Und so dürfen unsere Piraten neuerdings in lilalaunefarbenen Kettenhemden den Gegner zu Tode kuscheln, auf minzgrünen Schiffen die Meere das Fürchten lehren und sich anschließend in ihr blaßrosa möbliertes Reihenhaus begeben, wo sie den Schmutz des Tages in ihrem exklusivem Waschbecken von sich geben. Ja, so schön kann das Piratenleben sein! Aber paßt auf, daß euch nicht der Tigerhai frißt...

Fazit: Nicht wirklich notwendige Neuerungen, aber wem's gefällt, der wird damit vielleicht glücklich


Doch damit nicht genug, denn was wäre ein prachtvolles Gewand ohne die nötigen Neider, die es bewundern können? Zu diesem Zwecke (oder auch anderen?) wurde ein neuer Dublonenozean eröffnet. Sein Name ist Malachite. Für diejenigen Piraten Opals, die aller anderen Herausforderungen auf den sieben Weltmeeren bereits überdrüssig geworden sind, ist dies neue Pflaster ein gefundenes Fressen. Und so können sie der sprachlosen Piratengemeinde des Malachite stolz ihre ordengeschmückte Brust präsentieren und sich endlich wieder richtig groß fühlen.

Fazit: Schön gestalteter Ozean mit neuen Herausforderungen für manche Piraten. Für den Opal gesamt aber weder gut noch schlecht


Wem all diese Neuigkeiten immer noch nicht Herausforderung genug waren, der durfte sich vor Kurzem erst mit einem kühnen Hechtsprung in unvergleichliche Abenteuer stürzen. Als unerschrockener Reporter habe ich es gewagt, mein Leben aufs Spiel zu setzen, um euch, den Piraten des Opal, hiervon berichten zu können.

Das erste der bislang drei Abenteuer ging ich noch recht furchtlos an, wenngleich mit hohen Erwartungen dessen, was meiner harren werde. Ich landete auf einem Schiff, auf dem sich Gefangene in Knechtschaft befinden sollten. Sie galt es zu finden und zu befreien. Eine langwierige Suche nach Geheimverstecken und verborgenen Schlüsseln blieb mir zum Glück erspart, auch erwiesen sich die Kämpfer der Mannschaft nicht gerade als versierte Raufbolde. Und so gelang es mir rasch, die Schurken zu murksen und zunächst den einen, dann auch den Rest der Gefangenen zu befreien.

Kaum war dies erledigt, erhielt ich schon ein nettes Federchen vom Roten Bill, dem Kapitän des Schiffes, um es mir an die Brust zu heften. Unversehens befand ich mich bereits im zweiten Abenteuer. Eine fremde Insel galt es zu erforschen und eine Schatzkarte zu finden. Die Insel erwies sich als übersichtlich, die Pfade waren bereits gut ausgetreten, und so fiel es mir auch nicht schwer, das Versteck der bösen Buben zu finden, die die Karte horten sollten.



Die ehemals Gefangenen des Schiffs halfen mir dabei, die Bösewichte zu vernichten. Als kleines Bonbon durfte ich mir aus einem Fundus ein Florettmitnehmen, um ordentlich bewaffnet vor die Bande treten zu können. Kleiner Rat: es hilft, die Waffe auch anzulegen, sonst steht man doch nur wieder mit dem Knüppel da. Es kam, wie es kommen mußte. Die Schatzkarte war unser, und ohne großen Aufwand entschwanden wir gen Abenteur drei - nicht ohne eine Trophäe für die Sammlung einzuheimsen.

Jetzt galt es, auf einem Schiff den richtigen Kurs gen Schatz zu setzen. Doch ganz ohne Muskelschmalz ist auch bei Segelschiffen Flaute, also wurde ich an die Bilge gesandt, um das Wasser kielzuholen. Als ich dreimal die Sterne meines Brettes gefüllt hatte, entschied der Erzähler des Abenteuers, es sei nun genug des Wassers. Schätze sollt ich heben, drei an der Zahl, und mich wappnen wider feindliche Schiffe. Die Fron an der Kanon' wurde nach drei gefüllten Rohren schnöde abgebrochen, denn schon war Land in Sicht. Wir kämpften uns durch zu einem Fort auf der Insel. Dort trafen wir auf Graugeist, dem Inhaber des Schatzes. Reich mochte er sein, aber nicht gut im Fechten. Bald lag der Gute in seinem Blute und der Schrein war mein - ebenso wie ein weiteres hübsches Bildchen für die Trophäensammlung!


Quicklebendig tauchte ich aus meinem Abenteurausflug wieder in den Gewässern des Opal auf. Die Abenteuer sind zwar noch recht kurz und einfach, aber die Idee ist vielversprechend. Verschiedene Schwierigkeitsgrade könnten künftig jedem Piraten ein Erfolgserlebnis und eine Herausforderung verschaffen. Unterhaltsam ist die Geschichte, optische Neurungen wie ein Kerker auf Schiffen und derlei ergänzen geglückt. Man bewegt sich zwar in bekannten Gewässern, und doch bieten sie manche Überraschung.

Fazit: Mehr davon, gerne längere und schwerere Abenteuer!







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